Die letzte Nacht war ganz kuschelig – irgendwann wachte ich auf, weil Moritz vor meinem Bett stand und murrte. Er fragt immer erst, ob er auf’s Bett darf – als hätte schon jemals jemand nein gesagt…
Und schon war er da, gab mir ein zartes Nasenküßchen, spazierte oberhalb meines Kopfes auf die andere Seite und rückte mir dann ganz nah, um mich zu putzen.
Ich konnte mich seiner Zärtlichkeiten kaum erwehren – aber ich habe auch etwas gegen einen plötzlichen Katzenschmatz direkt auf den Mund. Also habe ich ihn beim Streicheln ganz sachte weg geschoben, um ein wenig Abstand zwischen seine Zunge und mich zu bringen…
Dann wurde aus dem Schlecken plötzlich kneifen, das gehört auch zum Putzprogramm. Und dann ging er dazu über, meine Haare zu ordnen – also habe ich mich aus Notwehr hinter meinen Kissen verbarrikadiert, bis das Putzprogramm abgelaufen war und Moritz müde und schläfrig wurde.
Der Rest der Nacht war dann wirklich sehr kuschelig – wir teilten uns das große Bett, ohne uns zu stören. Und wann immer ich mich sachte bewegte, warf er seinen kleinen Schnurrmotor an – er war ganz nahe…

Christina

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