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Montag hatte ich meinen letzten Urlaubstag und habe das ruhige trockene Herbstwetter genutzt, um noch ein paar Garten-Restarbeiten zu erledigen. Moritz war natürlich mit dabei, so etwas läßt er sich nicht entgehen! Am Wochenende waren noch einige Laubhaufen liegen geblieben, die ich nun zum Komposthaufen karrte – es waren einige Schubkarren voll.
Sowas Ödes – Moritz lauerte unter den Bäumen darauf, mich im Vorbeischieben zu fangen und langweilte sich sichtlich… Durch einen hinterher geschleppten Schilfstengel wurde die Sache für ihn etwas spannender, aber für mich auch anstrengend – zusätzlich zur Karre noch 5 kg Kater hinterherschleifen, puhhh…

Beim Laubeinladen mit meinen behandschuhten Händen mußte ich ständig darüber nachdenken, ob sich in den 2 Tagen wohl ein Igel im Laub eingenistet haben könnte. Der vorige Herbst und die drollige Igel-Episode bei den letztjährigen Garten-Restarbeiten kam mir in den Sinn:
Beim Schneiden der trockenen Stauden an der Terrasse und dem Abräumen des Terrassenbeetes lag zwischen den abgeblühten Herbstastern ein ordentlicher Batzen Moos. Diese Moosbatzen bilden sich auf unseren Zementdachpfannen, rutschen durch Wind und Regen hinunter und landen im Beet, oder rundum im Gras. Schwupps hatte ich mir das Moos gegriffen, wunderte mich ein wenig über die Menge und wollte es gerade in die Schubkarre legen, als plötzlich 4 kleine Beinchen in der Luft ruderten… In meiner Armbeuge lag inmitten des Mooses ein Igelchen, Bäuchlein nach oben, und wurde langsam munter. Sofort habe ich es zurückgesetzt und noch weiteres Moos herbeigeschafft, um es damit zuzudecken.
Es lag wieder ganz still in seinem Versteck, vielleicht dachte es, das war gerade nur ein Albtraum… 😉
Ich deckte noch trockenes Laub locker darüber und steckte abgeschnittene Hortensienstecken drumherum, um die Stoppelhopser fernzuhalten.
Ein wunderbares Igel-Winterbett. Dachte ich. Aber der kleine Stachelritter war anderer Ansicht und hatte sich über Nacht aus dem Staub gemacht!

Aber das Igelbett überstand den Winter mit Eis und Schnee und sah vom Esszimmer aus wirklich sehr malerisch aus mit seinen verschneiten Hortensienstecken *schmunzel*

Christina

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