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Nachdenklich und ein wenig traurig bin ich heute, nach meinem morgendlichen Schneespaziergang mit den Stoppelhopsern durch unseren Garten.
Beim Gang durch’s Schneelabyrinth kamen wir ganz hinten im Garten an freigefegten Stellen unter den Obst- und Nussbäumen vorbei. Auf der Suche nach Futter haben Rehe den Schnee vom Gras gefegt und auch alle Knospen von den unteren Zweigen gefressen.
Auf dem Rückweg fanden wir dann einen noch recht kleinen erfrorenen Mäusebussard im Schnee unter einem Obststrauch liegen – das arme Tier war ganz mager. Erst dachte ich, er wäre von einem anderen Greifvogel geschlagen worden – aber er war ganz unversehrt. Der lange harte Winter mit der auch bei uns recht hohen Schneedecke waren zuviel für ihn…

Mein Verstand sagt mir, das ist die natürliche Auslese, nur die Stärksten überleben und können sich fortpflanzen – das ist das beste zur Erhaltung der Art…
Das weiß ich, aber es stimmt mich trotzdem traurig – wie hart und unfair ist das Leben doch zu Einzelnen.

Christina

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