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Wann immer ich im WorldWideWeb auf Bilder miteinander schmusender und spielender Katzen stoße, steigt unweigerlich ein tiefer Seufzer in mir hoch.
Wie schön wäre das… Seufz.
Wir leben hier seit gut 6 Jahren mit der störrischen Ablehnung eines gewissen Katers, der unsere kleine Grinsekatze einfach nicht leiden kann. Und diesen Standpunkt vertritt er vehement, in letzter Zeit nur unterbrochen von kurzen Phasen, in denen es ihm gesundheitlich nicht ganz so toll geht – das scheint ihn dann ein wenig abzulenken…

Ein seltener Anblick…

Es ist dabei durchaus nicht so, dass er Nicki bis aufs Blut quält – aber er hat gewisse Stalker-Qualitäten: in die Enge treiben, bedrohen, verfolgen, auflauern und vermöbeln – um nur ein paar zu nennen. Und seit er sich aus Altersgründen nicht mehr mit jedem Kater anlegen mag, kommt Nicki ihm als Trainingsgerät gerade recht!

Seit Moritz im letzten Jahr längere Zeit krank war, hat sich die Lage hier allerdings ein wenig verändert.
Als es ihm schlecht ging, war Nicki sichtlich hin- und hergerissen zwischen ‚Jetzt gebe ich es ihm…‘ und zarten Annäherungsversuchen. Naja, vielleicht wollte sie auch nur nachschauen, ob er es noch lange macht… :mrgreen:

Aus der Zeit hat sie jedenfalls innerhalb des Hauses die Oberhand behalten – eine völlig gespaltene Situation. Drinnen kuscht er vor ihr, sie geht ihn auch oft ziemlich forsch an – draussen hat er das Sagen und treibt sie wie in alten Zeiten in die Enge, sobald er sie nur irgendwie erwischen kann.

Seufz…

Christina

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