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Ich bin noch ganz erfüllt von dem gestrigen Nachmittag – Freundin Claudi hatte mich kurzerhand mit zu einem Didgeridoo-Workshop angemeldet.

Ich dachte ja anfangs, wir würden uns eines selber bauen – und zwar die günstigste Variante aus dem Baumarkt.
Aber die Didgeridoos aus Abflussrohr waren schon fertig und warteten mitsamt gedrechseltem Holzmundstück bereits darauf, von uns gespielt zu werden.

So saßen wir zu zehnt bei dem Didge-Bauer George White in Bückeburg und liessen uns in die Geheimnisse des Didge-Spielens einweisen.

Ihr könnt euch das in etwa so vorstellen:

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Ein oder zwei hatten bereits Erfahrungen, wir anderen waren totale Anfänger, wenn auch manche ein eigenes Didge mitbrachten, um nun darauf das Spiel zu lernen.
Der Workshop wurde vom Vita Integra Schaumburg e.V. organisiert, einem Verein für hörende und gehörlose Menschen, und es war sehr spannend zu sehen, dass auch die Hörbehinderten unter uns Teilnehmer mit sehr viel Spaß bei der Sache waren und die Übungen mindestens genauso gut umsetzten wie der Rest der Truppe. Wenn man Didge spielt, ist man ganz erfüllt von den Vibrationen, die das Spiel auslöst und die Töne gehen einem durch den ganzen Körper.

Nach der Einweisung durch George verteilten wir uns in Haus und Garten, um jeder für sich den Einstieg in die richtige Lippenspannung und das korrekte – nämlich ganz sanfte – Blasen zu finden.

Nicht nur die Nachbarn haben sich längst an diese Hintergrundgeräusche gewöhnt – mir hüpfte sogar eine Amsel völlig unbeeindruckt über den Weg und hatte nur Augen für den kleinen Imbiss im nächsten Grasbüschel… Wahrscheinlich war sie tiefenentspannt durch unsere Grundton-Übungen. 😉

Wir hatten einen unterhaltsamen, entspannten und sehr lehrreichen Nachmittag – und ich bin ganz stolz auf mein Talent, nach 4 Stunden üben bekam ich bereits einen gezielten Tonwechsel hin. Töne nicht nur zufällig zu treffen sondern bewußt zu reproduzieren ist gar nicht so einfach.

Im Netz habe ich einen Video-Workshop gefunden, der Schritt für Schritt Anfängerkenntnisse vermittelt. Damit kann ich ein paar Grundlagen einüben, bevor ich mich nach dem nächsten Kurs umschaue… 😉

Christina

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