Schlagwörter

Wieder einmal reichte es trotz der erwiesenen Grausamkeit der Tat nur zu einer Bewährungs- und mäßigen Geldstrafe. Wann endlich werden die geltenden Tierschutzgesetze auch ausgeschöpft? Aus der SZ Süddeutsche.de zu dem gestern gegen den Moosacher Katzenmörder gefällten Urteil:

Er quälte eine Katze, bis sie starb: Ein Münchner Rentner ist deshalb zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Aufgebrachten Tierschützern im Gerichtssaal geht das nicht weit genug – sie würden es dem Mann am liebsten mit gleicher Münze heimzahlen.

In Sitzungssaal 232 steht ein Mann wegen Handels mit Betäubungsmitteln vor Gericht. Im Raum 219 wird über eine schwere Körperverletzung verhandelt.
Doch so viel Rummel wie vor Saal 221, wo sich ein 74-jähriger Rentner verantworten muss, herrscht nirgends… Weiterlesen

Die Staatsanwältin beklagt, dass gegen den Angeklagten eine Hetzkampagne betrieben wurde:

Die Staatsanwältin sagt in ihrem abschließenden Plädoyer: „Der Angeklagte hat aus blanker Wut und Hass ein Tier getötet, nur um seinem Katzenhass nachzugeben.“ Die Tat hebe sich deutlich von durchschnittlichen Tierquälereien und Tiertötungen ab. Sie fordert dennoch nur eine Freiheitsstrafe von einem Jahr, die aufgrund seiner schlechten Gesundheit und fehlender Vorstrafen zur Bewährung ausgesetzt werden solle.

Zu Gunsten des Angeklagten bewertete sie auch: „Hier wurde eine Hetzkampagne betrieben.“ Der Verteidiger spricht von einem „Verlust an Lebensqualität, die sich dieser Tat angeschlossen hat.“…Weiterlesen

Ganz ehrlich – ich hätte mir ein härteres Urteil gewünscht und auch erwartet. Nichtmal das Gericht nimmt diesem Tierquäler die geheuchelte Reue ab.

Christina

Advertisements