Schlagwörter

,

Mit ein paar Tagen Abstand ist alles wieder gut – aber es bleibt ein Gefühl, wie zerbrechlich doch das gewohnte Leben und das Glück sein können…

Abends zur Fütterungszeit waren beide Stoppelhopser da und gingen dann ihrer Wege. Drei Stunden später wurde ich langsam nervös, weil Nicki nicht – wie sonst üblich – mindestens stündlich zum Schälchen-nachgucken kam…
Vor etwa einem Jahr war sie ja schon einmal für lange Stunden verschwunden und am nächsten Tag ausgehungert und verschmutzt wieder aufgetaucht.

Auch diese Nacht blieb sie aus und als morgens endlich die Dämmerung einsetzte und Udo sich auf die Suche nach ihr machen wollte, saß sie merkwürdig abweisend in unserer Hecke und wollte auch mit Locken und Zureden nicht herauskommen. Er zog sie heraus und trug sie ins Haus – sie war nicht verletzt, alles in Ordnung. Nur merkwürdig verstört und fressen wollte sie auch nicht. Nicki hat einen ganz empfindlichen Magen, einmal Moritz‘ Futter geklaut reicht schon, um ihr für den ganzen Tag den Appetit zu verderben. Was auch immer nachts war, es ist ihr heftig auf den Magen geschlagen.
Ich gab ihr Malzpaste, die geht immer – und im Laufe des Tages wollte sie zwar nichts fressen, aber sonst war ihr Verhalten wieder ganz normal.

Abends ging dann auch wieder ihr heißgeliebtes Frischfleisch, eine halbe Tagesportion futterte sie nach und nach weg. Am nächsten Tag war sie noch ein bisschen mäkelig und spielte mit ihrem Futter – aber jetzt ist alles wieder normal:
sie fordert lautstark ihr Futterschälchen ein, holt uns dafür notfalls aus der letzten Ecke des Hauses, sie begleitet jeden ‚Serviervorgang‘ mit Gurren und tanzt dabei auf den Hinterpfötchen… ♥

Wir sollten uns wirklich mal eine Videokamera zulegen! 😉

Christina

Advertisements