Heute Morgen herrschte hier mal wieder der ganz normale Wahnsinn… Während Nicki in der Küche bereits zwischen den noch leeren Schälchen vom Vorabend patroullierte und Moritz geduldig in seinem Bettchen auf der Heizung sitzend abwartete, dass sich die allgemeine Lage klärte, flitzte Kiri zwischen allen hin und her und versuchte nichts zu verpassen.

Ich sammelte die Futterschälchen ein und begann das morgendliche Katzenfrühstück vorzubereiten, während ich mir immer mal wieder den Hals verrenkte, um Nickis grobe Tagesplanung ‚im Blick zu behalten‘. Sie linste nämlich bereits um die Ecke, um Moritz nicht zu verpassen und als ich sie einen Moment aus den Augen ließ, lauerte sie bereits an der Bank im Esszimmer darauf, dass er endlich um die Kaminecke bog. Moritz hatte sich nämlich in der Zwischenzeit aufgerappelt und wollte eigentlich in die Küche zum Frühstücken, da hatte sie ihn bereits in den Krallen – und dass ich direkt hinter ihr stand, hat sie mal wieder wenig beeindruckt.

Als ich sie dann endlich auf dem Arm hatte, um sie zur Abkühlung zur Haustür hinaus zu befördern, war ich froh, es gerade bis zur Kellertreppe zu schaffen. Da hatte sie sich endgültig aus meinem Arm gewunden und tänzelte mit aufgerichtetem Schwanz fröhlich die Treppe hinunter anstatt nach draussen. Ihr weißer Schwanzspitzenwimpel winkte mir ein erwartungsvolles *Komm doch… 😉 * zu, dann war sie um die Ecke gebogen und im Keller verschwunden. Und ich eilte ihr hinterher – schliesslich kann ich ihr ja nicht immer alles durchgehen lassen, oder?

An der nächsten Ecke hatte ich sie bereits eingeholt, schliesslich tänzelte sie mehr als dass sie lief – *Schönes neues Spiel! Komm doch…!!!* Ich hatte sie schon zwischen meinen Händen und warf mich optimistisch in die Kurve zum ‚Katzenpartykeller‘, schätzte aber die Gravitation und den an der Wand lehnenden Karton falsch ein – und landete ziemlich unsanft auf dem Po. Merke: Nimm die Kurve nie zu eng! Aber einen Moment später war ich wieder auf den Beinen und hatte Nicki auf dem Arm, trug sie die Treppe hinauf und expedierte sie zur Tür hinaus.
Kaum dass Moritz und Kira mit Fressen fertig waren, saß sie schon wieder vor der Terrassentür und wartete auf Einlaß…
Und den bekam sie natürlich genauso wie ihr morgendliches Futterschälchen.

Abends lag sie ganz kuschelig zusammengerollt auf meiner Schlafzimmerfensterbank und schleckte mich ab, als ich sie kraulte. Ihr ging es gut, sie hatte einen spaßigen Tag – und ich hatte Aua und eine etwas beschwerliche Nacht.

Strafe muß sein… :mrgreen:

Christina

Advertisements