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Noch gibt es keine Fotos, noch versteckt sich die ängstliche kleine Mieze in den entlegensten Ecken unserer Schlafräume und traut uns noch nicht so recht über den Weg.

Aber sie ist da – die kleine Merle, ein dreifarbiges Glückskatzenmädchen, geschätzte 11 Monate alt und damit nur wenig älter als Kiri.

Heute Nachmittag ist sie lauthals protestierend vom Tierheim Bückeburg zu uns umgezogen und hat, durch die Gittertür des Kennels, sogar schon Bekanntschaft mit Kira geschlossen. Es gab kein Gemecker, kein Gefauche – sie haben aneinander geschnuppert und sich mit großen Augen angeschaut, die beiden kleinen Mädchen.

Merle wurde als wild geborenes Katzenkind mit ihren 2 Schwestern in einem Park in Hameln eingefangen und ist im Bückeburger Tierheim aufgezogen worden. Als wir sie letzten Sonntag dort kennenlernten, war sie etwas schüchtern aber lieb und aufgeschlossen, ließ sich von uns streicheln und beschnupperte uns ganz interessiert.

Nun heißt es ihr mit viel Geduld und Liebe Vertrauen einflössen…
Dann toben hier hoffentlich bald 2 kleine Freundinnen durch Haus und Garten.

Damit ihr nicht ganz entwöhnt, zeige ich euch hier noch ein paar ganz frische Gartenbilder mit Nicki und Kira:

Nachtrag vom 4. April:
Der Feliway-Steckdosensticker läuft seit gestern auf Hochtouren und Bachblütentropfen haben wir auch im Einsatz – Mustard für Merle und Rescue für mich… 😉
Merle traut sich schon aus ihrem Versteck, aber noch nicht an ihr Futterschälchen. Und ob sie da oben auf dem Schrank schon mal auf dem kleinen Katzenklo war, konnten wir bisher noch nicht ermitteln. Auf jeden Fall saß sie hinterm Klo, als wir vom Einkaufen nach Hause kamen. Nun heißt es weiter Geduld haben und Zuversicht ausstrahlen, Zuversicht und Liebe…

Nachtrag vom 5. April:
Merle geht auf das kleine Katzenklo, hoch oben auf dem Schrank. Das heißt ja, dass sie zumindest etwas zu trinken scheint. Futtern mag sie immer noch nicht, aber hat vorhin hingebungsvoll mit dem auf einer Leiter neben dem Schrank thronenden Udo geschmust und sich mit steil aufgerichtetem Schwanz von ihm kraulen lassen. Zwei kleine Stückchen Hähnchenbrustaufschnitt hat sie aus Udos Hand gefuttert, das ist doch wenigstens ein Anfang. Sie kommt auch neugierig aus ihrem Versteck, wenn ich unten auf dem Bett mit Kira spiele. Und als wir gerade im Wohnzimmer saßen, lugte ein neugieriges kleines Katzenköpfchen durch den Türspalt – zog sich wegen der brummenden Kira aber gleich wieder zurück…

Christina

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