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Seit gestern Nachmittag geht hier die Post ab – Kira und Merle haben entdeckt, dass sie miteinander spielen können. Soviel Leben in der Bude – das ist das erste Mal, dass wir das so erleben. Nicki und ihre Schwester waren dagegen mit 6 Monaten schon fast erwachsen und gingen lieber auf Jagd, als sich miteinander zu beschäftigen.

Kiri war anfangs total neugierig, Merle total verschüchtert – aber das änderte sich von Tag zu Tag. Bei Kira über Ablehnung und Schmollen und am liebsten verprügeln wollen zu wilden Jagd- und Raufspielen. Bei Merle über ständig wachsende Neugierde und etwas Schiss vor dem wilden grauen Schwesterchen zu voller Begeisterung für alles und jeden hier.

Merle spielt eher wie Nicki – Mäuschen dribbeln und davonschleppen, um sich eine Sammlung anzulegen, das ist ihr liebstes. Aber wenn der wilde kleine Raufbold Kira sie zur Jagd auffordert, dann flitzt sie mit. Sie wechseln sich ab, mal wird die eine gejagt, mal die andere. Und während Kira zwischendurch Erholungspausen braucht, geht die quirlige kleine Gazelle Merle auf Erkundungstour und speichert dabei jeden Quadratzentimeter Wohnung auf ihrem kleinen Speicherchip…

Nicki ist es hier derzeit zu wild. Heute residiert sie daher lieber im Kellergeschoss. Überhaupt hat sie Merle wohl gestern Abend das erste Mal völlig bewußt wahrgenommen. Aber sie gab heute Morgen zum Frühstück nicht nur der überraschten Kira einen Kuss auf die Stirn, sie ging auch auf Merle zu und begrüßte sie mit Nasenküsschen – um sie gleich anschliessend mit Grollen vor zuviel Aufdringlichkeit zu warnen…

Christina

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