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Hätte ich mir ja gleich denken können, dass da etwas auf mich wartet, als Merli gestern morgen – kaum dass ich Licht angeknipst hatte – meine Schlafzimmertür aufschubste und zu Kiri auf die Fensterbank sprang, um ausgiebig vom Katzengras zu fressen. Aber ich war noch halb im Land der Träume und mochte mein warmes Bett nicht gleich verlassen – erst noch einmal räkeln, bitte…
Im Wohnzimmer sah ich dann die Bescherung – einmal Mäuseklein gekotzt, schön im Sisalteppich angetrocknet – und einmal Maus am Stück, Katz wollte sich offenbar bevorraten, Seufz. Half nichts – erst wurde geputzt, dann gab es Frühstück.
Katzen können bei Bedarf offenbar locker Mehrgänge-Menüs verdrücken – erst Maus, dann Gras, dann Futter… Und zwischendurch ein wenig Übelkeit schafft wohl Platz für mehr… 😉
Naja – ich bin ja schon sehr froh, dass sie mir kein Rattenklein ins Wohnzimmer spucken – nach den Erlebnissen neulich.

Nicki hat ihre Zahnarzt-Sitzung vor 2 Tagen mit Bravour hinter sich gebracht – wie auch schon das Blutabnehmen und den Herz-Ultraschall. Den Abend zuvor wurde die Klappe nach draussen geschlossen, so dass die kleinen Freigänger nur noch hinein aber nicht wieder hinaus konnten. Da Nicki ihre Nächte in letzter Zeit eh‘ drinnen verbringt, hat das ihren Ablauf fast gar nicht durcheinander gebracht.
Obwohl mir dieser Tag zuvor wirklich Kopfzerbrechen bereitet hat, lief alles gut – morgens abgeliefert, mittags angerufen, abends abgeholt. Der Zahnstein wurde entfernt und darunter waren keine Löcher – die Zähne sind gesund. Nun muss nur noch die Zahnfleischentzündung abheilen – aber auch hier sind wir mit Unterstützung unserer befreundeten THP Wilma dran…

Die kleinen Stoppelhopser verhielten sich übrigens vorbildlich – als Nicki abends leicht verknautscht wieder Zuhause ankam, machte ich mir doch Gedanken, ob das Zusammentreffen mit Kira und Merle wohl ohne Stress abgehen würde – schließlich roch sie merkwürdig und verhielt sich merkwürdig. Aber alles war gut, Merli nahm es zur Kenntnis und ging ihrer Wege während Kiri offenbar fasziniert war und Nicki ganz unaufdringlich Gesellschaft leistete, während die sich mit schweren Pfötchen ruhelos von einem Lieblingsliegeplatz zum anderen schleppte. Spätabends hatte sie dann ihr inneres und äußeres Gleichgewicht wiedergefunden, putzte sich die Reste der Knautschspuren aus dem Fell und schlief den Narkoserausch auf ihrem Lieblingsschaukelstuhl im Keller aus.

Hier neigt sich ein aufregendes und bewegtes ‚Katzen-Jahr‘ dem Ende zu – wir können die Bachblüten wohl erst wieder absetzen…

Christina

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