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Freitagabend wurde mir langsam mulmig, denn wir hatten uns vorgenommen, Lillifee zum Impfen zum Tierarzt zu bringen. Bisher durfte ich sie zwar mal kraulen, aber greifen und festhalten ging gar nicht. Der Transportkorb stand schon die ganze Woche im Flur – zur allgemeinen Begutachtung freigegeben. Lilli war auch schon hinter einem Leckerchen hineingehechtet – so wollte ich nun auch versuchen, sie für den Transport zum Tierarzt in den Korb zu bekommen.

Sobald Lillifee bemerkte, dass sich die Tür zur Küche geschlossen hatte und sie mit Kiri und mir praktisch im Flur eingesperrt war, bekam sie Panik und drehte ab. Kiri schob ich ohne Weiteres durch den Türspalt in die Küche, aber Lilli ließ sich weder locken noch beruhigen, hetzte nur panisch von einer Ecke in die andere.
Als sie hinter der großen Topfblume in Deckung ging, versuchte ich mein Glück, redete beruhigend auf sie ein und fasste beherzt zu – unvorsichtigerweise mit blossen Händen, obwohl ich weiß, dass eine panische Katze einem heftige Kratzer verpassen kann. Aber sobald sie meine Hand im Nacken spürte, ergab sie sich in ihr Schicksal und ich konnte sie in den Transportkorb setzen.

Beim Tierarzt war sie ganz brav und zurück Zuhause schien sie so erleichtert, dass wir sie nicht dort gelassen haben, dass nun auch der ‚Rühr-mich-nicht-an-Bann‘ gebrochen ist! Seit diesem Erlebnis ist Lilli viel offener und zutraulicher geworden. 😀

Und wenn sie dann müde ist, findet sich fast immer eine Katz zum Kuscheln…

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Christina

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