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Hoppla, ich traute meinen Augen nicht – die kleine Fee hatte sich eine Geburtstagsmaus mit nach Hause gebracht… Saß im Wohnzimmer brav auf dem Schilfkissen, das erlegte Mäuschen zu ihren Füßen.
Ich legte den Rückwärtsgang ein, griff mit einer Hand im Schlafzimmer nach dem stets parat liegenden Mausfang-Lappen und nahm mit der anderen den Keil aus der Tür zu den Schlafräumen, um sie zu schliessen. Alles langsam und sehr überlegt, damit Lilli nicht mitsamt Maus hinter den Betten verschwand. Bevor Lilli reagieren konnte, hatte ich den Lappen schon über ihre Beute geworfen und zugegriffen – Maus gesichert.

Wegnehmen wollte ich ihr ihre Beute nicht, aber im Haus sollte die Maus auch nicht zerlegt werden. Also lockte ich Lilli mithilfe der Maus hinter mir her auf die Terrasse, wo sich gleich die interessierte Merli zu uns gesellte.
Verd…, wie konnte ich Lilli die Maus zurückgeben, ohne dass Merli sie ihr wegschnappte? Nach einigem Hin und Her war Merli einen Moment abgelenkt und Lilli schnappte sich die Maus vom Lappen – und eilte mit ihrer Beute zurück ins Haus, dieses Mal unter den Schreibtisch im Arbeitszimmer. Mist! Merli fand das neue Spiel toll und eilte mir hinterher, um Lilli die Maus wieder abzunehmen. So nutzte ich die Chance, Merli einen Moment im Arbeitszimmer einzusperren, während ich Lilli mithilfe der erneut sichergestellten Maus wieder nach draussen lockte. Schnell die Maus ins Beet geworfen, die Terrassentür geschlossen, Merli befreit und tief durchgeatmet – es geht doch nichts über planvolles Handeln, man muss nur die Ruhe bewahren… 😉

Mit einem Bildklick startet die Galerie…

Lilli war draussen vertieft in ihr Jagdspiel, ditschte die Maus voll konzentriert durch das Terrassenbeet, während Merli und Kira ganz entspannt zuschauten. Als ich mit der Kamera hinausging, um das im Bild festzuhalten, schloss ich die Tür sorgfältig. Aber als Lillis Jagdeifer nachliess und sie ohne ihr Spielobjekt wieder ins Haus wollte, ständig wieder raus oder doch lieber wieder hinein – wie immer – klemmte natürlich nach einiger Zeit auch der dicke Socken wieder im Türspalt, damit ich nicht ständig die Tür öffnen musste…

Dann entdeckte ich draussen Lillis Mauseversteck – in der Ecke unter dem Terrassentisch hatte sie sich einen kleinen Vorrat angelegt, neben der frischen Maus noch eine, für die sich schon die Brummer interessierten. 😯
Aufgeräumt haben wir gemeinsam – ich entsorgte die eine Maus und Lilli kümmerte sich um die andere… nach Katzenart. Ich ließ sie, auch das muss ja sein.
Ich schaute noch einmal nach dem Rechten, da hatte sie ihr Mäuschen wieder liegenlassen – und als ich das nächste Mal nachsah, waren Lilli und Maus weg. Lilli war drinnen, hopste über Sofas und Schränke.
WO WAR DIE MAUS?? 😯
Ich hoffe nur, Merli hat sie verschwinden lassen… Sonst wird uns wohl morgen ein gewisser Duft in die Nase steigen. So ein dummer Anfängerfehler. Seufz.

Christina

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