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Nachdem Schorschi das Fliegengitter in unserer Terrassentür einige Tage vorsichtig unter die Lupe genommen hat, hat er sich vorgestern zum ersten Mal hindurch getraut.
Da hatte er solch einen Hunger, dass er drinnen – im Türspalt sitzend – auf seine Futterportion gewartet hat. Gefressen wird dann aber doch lieber draussen, auf den Holzfliesen vor der Tür. Aber mittlerweile kann die Tür ruhig offen bleiben, das stört ihn nicht mehr.
Unsere jungen Damen drängeln sich dann immer in Zeitlupe ‚auf Zehenspitzen‘ an dem fressenden Schorschi vorbei, um ihn sich auch mal von hinten anzuschauen… 😉

Da warten zwei...

Da warten zwei…

Kira geht schon mal...

Kira geht schon mal…

Kleiner Kater ganz groß!

Kleiner Kater ganz groß!

Eine Zeit lang hat der Schorschi sich sehr rar gemacht und ist nur noch spät abends zum Futtern vor unserer Tür erschienen, um gleich darauf wieder in der Dunkelheit zu verschwinden.

Er scheint ein großes Revier abzumarschieren – Udo hat ihn schon ein paar Mal recht eilig unsere Straße entlangkommen sehen, die nächsten Häuser in der Richtung sind ein paar Hundert Meter entfernt. Er lief an unserer Pforte vorbei und muß zwischen uns und dem nächsten Nachbarn abgebogen sein, denn einen Moment später saß er dann wieder vor unserer Terrassentür…

Heute vormittag fühlte Udo sich plötzlich beobachtet, als er im Esszimmer vor seinem Notebook saß.
Da war Schorschi durch die offene Tür hereingekommen, saß ganz still da und schaute Udo minutenlang an, bevor er in aller Seelenruhe die herumstehenden Katzenmöbel zu inspizieren begann. In einem davon lag die schlafende Kira und nebenan im Wohnzimmer wurden zwei aufmerksame Lilli-Öhrchen gespitzt – das war alles.

Christina

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