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Drachen-Cup.

Klingt irgendwie nach einer uralten Rittersage – oder nach fantastischen Wettkämpfen zwischen magischen Wesen à la Harry Potter…
Wettkampf ist richtig und magisch anziehend war es auch!
Gestern haben wir beim 15. Weserdrachen-Cup die Bootsmannschaften bewundert und vom Ufer aus angefeuert – schließlich waren auch etliche Kollegen dabei, alle in einem Boot… Und ich habe es bisher nur dank geschicktester Gesprächsführung und gekonnter Ausreden vermeiden können, mitten zwischen ihnen auf einer der Ruderbänke angekettet zu werden…

So scheinbar gemütlich die Drachenboote bei bestem Sommerwetter gegen die Strömung der Weser zum Startpunkt gepaddelt wurden, so gewaltig war der Eindruck, wenn vier Boote im Rennen teils neben-, teils hintereinander den Fluß hinab wieder an den Zuschauern vorbeipreschten – alle Ruderer im Takt der dumpfen Trommeln, die Paddel wirbelnd, Gischt stiebte auf und bemerkenswerte Wellen brachen sich hinter den Booten am Ufer…

Total fesselnd!
Die Drachenbootrennen gehen zwar auf das alte China zurück, mir kommen bei dem Anblick aber immer die Drachenboote der Wikinger in den Sinn. Wie beeindruckend war wohl in alter Zeit der Anblick eines geruderten Winkingerschiffes – nur hatten die Mannschaften bei der Bezwingung unserer Flüsse keine kurzweilige Unterhaltung im Sinn…

Christina

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