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Charlotte hat mir ein Stöckchen zugeworfen – und eher ich mich versah, hielt ich es in der Hand… 😉

Ein Stöckchen gab es hier noch nie – aber wie ich es so in der Hand wiege und näher betrachte, ist es viel zu schade, um – wie von Charlotte vorgeschlagen – hinterm Haus im Garten vergraben zu werden. Nur auf den ersten Blick sieht es zerfranst und abgegriffen aus – tatsächlich kommt durch das Weiterreichen durch so viele Hände die zarte Holzmaserung zum Vorschein und auf den zweiten und dritten Blick ist das Stöckchen eine Aufmerksamkeit, eine kleine Kostbarkeit, die sorgsam behandelt werden will.

Schwieriger noch als die Beantwortung von Charlottes Fragen finde ich die Auflage, selbst 10 Fragen an euch weiterzureichen. Das hat mich in den letzten Tagen doch ziemlich beschäftigt – was ist es eigentlich, das ich schon immer gerne von euch wissen wollte…?

Hier zunächst meine Antworten auf Charlottes Fragen:

1. Was war und ist Deine Motivation, ein Blog zu schreiben?

Ich mache nicht gerne viele Worte um die Dinge – aber schreiben tue ich gern, und ich liebe Katzen – was liegt da näher, als über Katzen zu schreiben.
Naja, ehrlich gesagt kann man nicht viele Freunde im ‚Real-Life‘ ständig mit den neuesten Erlebnissen seiner Katzen zu-texten – Blog-Leser sind da viel unempfindlicher, die fügen sich diesen ‚Schmerz‘ schließlich selbst und auch noch freiwillig zu… 😉

Na, seid ehrlich – ihr wollt es doch auch…!! :mrgreen:

2. Du bist vor einiger Zeit über mein Blog gestolpert, warum bist Du hängen geblieben (was mich natürlich freut)?

Erst waren es deine Kater Robinson & Freitag, die mich auf dein Blog gelockt haben – und dann war da deine Art zu schreiben und die tollen Fotos, meine Bewunderung für den Mut, mit dem du dein Leben bewältigst und für die Offenheit, mit der du darüber schreibst. Ich bin jemand, der alles nur mit sich selbst ausmacht und auch nicht viel darüber spricht – da bist du der totale Gegenentwurf.

3. Was ist das grösste Fettnäpfchen, in das Du je hineingestolpert bist?

Oh je… es ist zu befürchten, dass ich da immer noch drinstecke! 😉
Und wahrscheinlich habe ich es nicht mal bemerkt. Aber egal – sobald es peinlich wird, sage ich mir: Kopf hoch, Rücken gerade, einfach so tun, als müsste das so sein! DAS trägt man jetzt so…! 😎

4. Welche Haustiere findet man bei Dir?

Ich lebe mit Katzen – seit vor 15 Jahren Kater Moritz hier Einzug hielt, haben wir unser Haus immer mit mehreren Katzen geteilt.
Über die Jahre haben 11 Katzen unser Leben bereichert – einige nur kurz, um weitervermittelt zu werden – andere bis an’s Ende ihrer Tage.

5. Warum gerade dieses oder ggf. warum keines?

Frei nach Loriot – ein Leben ohne Katze ist möglich aber sinnlos!
Mit Kater Moritz hat sich ein Kindheitstraum erfüllt – und seitdem gibt es kein Halten mehr…
Sogar Hundefreund Udo kann nicht mehr ohne Katzen… 😉
Katzen sind unabhängig – wenn sie dir ihre Liebe schenken, hast du sie dir verdient. Völlig fasziniert bin ich jedesmal wieder, wenn sie den Schalter umlegen – von domestizierter Schmusekatze zu wildem Selbstversorger.
Ein Schritt durch die Tür – und ihr ganzes Verhalten ändert sich.

6. Welche Traumreise würdest Du gerne Wirklichkeit werden lassen?

Einmal Neuseeland bereisen, das wäre ein Traum! Wenn ich Bilder vom anderen Ende der Welt sehe, gerate ich unweigerlich in’s Schwärmen…

7. Ganz EHRLICH: wie fühlst Dich Du (oder würdest Du Dich fühlen) in der Gegenwart eines Menschen, der bekanntermassen an einer psychischen Störung leidet?

Eine meiner Freundinnen gehört dazu. Zu ihren ’schlechten Zeiten‘ ist es einfach nur anstrengend, wenn wir gebetsmühlenartig immer und immer wieder die gleichen Gedankenketten erörtern. Aber in guten Zeiten haben wir viel Spaß zusammen.

8. Welche Meldung in den Medien hat Dich in diesem Jahr am meisten bewegt?

Die Umwälzungen in der arabischen Welt haben mich berührt – der furchtbare Bürgerkrieg in Syrien, der Militärputsch in Ägypten, die niedergeknüppelten Demonstranten in der Türkei.

9. Für welchen Gegenstand verschwendest Du die meiste Zeit mit suchen?

Das ist definitiv mein Transponder – liebevoll Miepsi genannt – der sowohl als Türschlüssel zu meiner Arbeitsstelle als auch zum Ein- und Aus-Checken der Arbeitszeiterfassung dient. Da ich mir damit bei Fahrten in’s Städtchen auch immer einen günstig gelegenen Parkplatz in der Tiefgarage unterm Büro sichern kann, wandert er durch Jackentaschen und Autoablagen..

10. Was möchtest Du mir für 2014 mit auf den Weg geben?

Geh DEINEN Weg, laß dich in keine Schublade sperren. Vertrau auf dein Gespür, das wird dich leiten!

Das Stöckchen wurde mir mit Auflagen übergeben,

a) hin- und her-taggen soll man natürlich nicht,
b) man soll Namen und Blog der Person nennen und verlinken, von der man getagged wurde oder wo man das Stöckchen gefunden hat,
c) dann die 10 gestellten Fragen beantworten,
d) eigene 10 neue Fragen ausdenken,
e) überlegen, wer mitmachen könnte und benennen,
f) das Ganze veröffentlichen,
g) noch einmal extra diejenigen benachrichtigen, von denen man gerne die Antworten lesen würde

Ich wandele das ein wenig ab und biete das Stöckchen hier frei zur Mitnahme an – wer von euch hat Spaß daran, meine Fragen zu beantworten?

1. Was bedeutet dir das Bloggen? Was macht dich zum stillen Leser oder zum aktiven Schreiber?

2. Was hast du zuletzt Neues für dich entdeckt, was dich nun total fasziniert?

3. Welcher gute Vorsatz wartet immer noch darauf, von dir umgesetzt zu werden?

4. Welchen Luxus in deinem Leben möchtest du keinesfalls missen?

5. Und welche schlechte Angewohnheit würdest du gern ‚über Bord schubsen‘?

6. Wie stellst du dir dein Leben in… sagen wir mal… 10 Jahren vor?

7. Was würde passieren, wenn du drei Wünsche frei hättest?

8. Was hat dich HEUTE glücklich gemacht?

9. Gibt es Tiere, die dein Leben bereichern? Erzähl uns von ihnen.

10. Mit wem würdest du gern mal ‚ein ernstes Wort‘ reden? Und warum?

Na, ich bin gespannt, was passiert… 😀

Christina

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