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Nach dieser letzten Tierarzt-Exkursion vor 10 Tagen und Lillis ängstlichem Rückzug vor uns dachte ich wirklich erst, das wird nie wieder – vor allem, als Lilli ganze Tage draussen verbrachte und bei unserem bloßen Anblick bereits die Flucht ergriff.

Aber sie hatte ganz schnell den Kellerraum mit der Katzenklappe als Rückzugsort für sich entdeckt – während ich Kira und Merli in der Küche mit einer ordentlichen Portion Dosenfutter beschäftigt hielt, konnte ich Lilli irgendeine Kleinigkeit in den Keller hinunterbringen. Sie flüchtete sich dann durch die – immer noch hochgebundene – Katzenklappe in die Sicherheit des Lichtschachts vorm Kellerfenster – kam aber wieder zurück, wenn ich den Raum verließ und mich außer Sichtweite aufhielt. Auf die Weise habe ich in den ersten Tagen wenigstens ‚etwas‘ in Lilli hineinbekommen – egal was, Hauptsache sie sortierte es nicht als ungenießbar aus.

Wenn es Nacht wurde, kam sie in die Wohnung hoch zum Schlafen. Mit den Tagen blieb sie auch tagsüber wieder mehr im Haus, wir durften ihr nur nicht auf den Pelz rücken. Nur abends, wenn ich von der Arbeit Nachhause kam und mit Jacke und Stiefeln in der Tür stand, brachte sie die Uhrzeit und meinen Aufzug auf einen Nenner: TIERARZT!!! Und schon war sie verschwunden… und tauchte erst Stunden später wieder auf.

Die Verweigerung ihrer bisherigen Lieblingsfuttersorten hielt länger an. Ihr Lieblings-BARF hatte sie schon nach Weihnachten aussortiert – nachdem wir die Entzündung in ihrem Mäulchen entdeckt hatten, schob ich es auf die enthaltenen Knochenteilchen und bereitete ihr stattdessen aus diversen Dosenfuttern angewärmte Breichen. Die sämtlich nach einmal davon Fressen von ihr aussortiert wurden. Was waren das für paradiesische Schlemmerwochen für Kira & Merli…

Nachdem das Antibiotikum offenbar wirkte und die Infektion in Lillis Maul sich besserte, konnte das Hungern nicht mehr mit den Schmerzen beim Fressen zusammenhängen. Ich spekulierte auf das, was ich bislang über den Futterwechselmechanismus bei Katzen gelesen und auch schon in früheren Jahren an Nicki ausprobiert hatte und kramte das vor Wochen verschmähte Lieblings-BARF aus der Tiefkühltruhe. Schön warm in kleinen Portionen angerichtet und Lilli an einem ihrer Lieblingsplätze angeboten – und es funktionierte! Sie fraß erst nur wenig, hat aber über die Tage immer größere Portionen angenommen – und seit Freitag, einer Woche nach der AB-Spritze, frißt sie wieder normale Portionen, drei Mal am Tag.

Puhhh, ich sage euch… hoffentlich bleibt der BARF-Shop Lillis Vertrauens noch viele Jahre im Geschäft!

Zum Schluss noch zwei Fotos von gestern – alles wieder gut im Hause Stoppelhops…

Lilli - ganz entspannt

Lilli – ganz entspannt

...linst nur mit einem Äuglein

…linst nur mit einem Äuglein

Christina

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