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Ein bisschen still ist es geworden, hier auf dem Blog.
Und auch beim Mitlesen bei euch, besonders auch beim Kommentieren, mache ich mich leider sehr rar in letzter Zeit. Mein Fokus liegt gerade ganz woanders – das wird sich aber, hoffe ich, in den nächsten Wochen wieder ein wenig zurechtrücken.

Anfangs war es nur der Sport, der mir etliche Stunden der Freizeit raubte, in denen ich sonst im WWW unterwegs war. Hinzu kam der erwachende Garten, der um- und neugestaltet werden will – eine prima Gelegenheit zur Anwendung meiner wunderbaren ’neuen‘ Muskeln…
Dann vor einigen Wochen ein ernster Krankheitsfall in meiner Familie, der nicht nur unsere Zuwendung erfordert sondern mir auch gerade die Lust an ‚oberflächlicher‘ Ablenkung nimmt. Zeitraubend – aber trotzdem auch bereichernd sind all diese Veränderungen gerade…

Den kleinen Stoppelhopsern geht es gut, macht euch keine Sorgen. Ich habe nur den leisen Verdacht, dass sie sich verabredet haben, uns gemeinschaftlich in den Wahnsinn zu treiben…

Lilli frisst mal und dann auch wieder nicht – läßt sich in einem Moment hingebungsvoll durchkraulen, um im nächsten Moment ihr kleines festes Pfötchen zu zücken und Hiebe auszuteilen. Ihr Winterspeckbäuchlein hat sie abgelegt, flitzt rank und schlank durch Haus und Garten und jagt nicht nur selbst – sondern auch den anderen Katzen die erjagten Mäuse ab, um mit der gestohlenen Beute dann triumphierend im nächsten Gebüsch zu verschwinden.

In den wochenlangen Futtermäkeleien haben wir alle erdenklichen Futtersorten durchgetestet, Lilli hat erwogen, verschmäht, Bedenkzeit gefordert – und die akzeptierten Futtersorten von einer einzigen auf inzwischen vier ausgeweitet. Vier Mal Kalb in verschiedenen Varianten… Alles ausschließlich frisch geöffnet, darunter tut sie es nicht, die kleine Zicke!

Kira fühlt sich zurückgesetzt durch die Extra-Behandlung, die wir Lilli zukommen lassen. Sie will genau das Gleiche, was Lilli in ihrem Schälchen hat! Notfalls holt sie es sich! Persönlich! So muss immer einer von uns Lilli beim Fressen abschirmen, damit überhaupt etwas Futter in der kleinen Katze verschwindet. Nun haben wir hier zwei Mäkelkatzen – eine, die sich beim Fressen eifersüchtig beobachtet und dadurch unter Druck gesetzt fühlt – und eine, die bisheriges Lieblingsfutter stehen läßt, um hinter fremden Schälchen herzugeifern…

Und dann gibt es noch die vergnügte Dritte – Merli. Die abstaubt, was immer die zwei anderen stehen lassen – wenn wir es nicht schaffen, sie daran zu hindern. Sie vertilgt diese Extraportionen neben dem eigenen Futter und all dem Selbstgefangenen, was sie sich im Laufe eines Tages so einverleibt.

Ich hoffe, diese anstrengende Phase der ‚Futter-Findung‘ liegt irgendwann hinter uns. Ich mache drei Kreuze, wenn hier wenigstens in dieser Hinsicht endlich wieder Normalität einkehrt.

Die Schälchen-Frage scheint derzeit der einzige Reibungspunkt zwischen unseren Katzen zu sein. Sie toben gemeinsam durch den frühlingsfrischen Garten und liegen in ihren Ruhephasen stressfrei beieinander auf sich ständig ändernden Lieblingsplätzen. Alles gut soweit…

Christina

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