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Die frühjährliche Jungmausschwemme ist mal wieder nicht unbemerkt an uns vorübergegangen…

Nach mehreren Nächten Training läßt uns Merlis nächtlicher Triumpfgesang vor der Schlafzimmertür mittlerweile in Sekundenschnelle aus dem Tiefschlaf in die Senkrechte schnellen, um das Aussetzen lebender Mäuse oder noch Schlimmeres zu verhüten. Oft genug gelingt es uns, ihr die Beute noch lebend abzunehmen und wieder in die Freiheit zu setzen. Nach getaner Mausrettung hellwach und voller Adrenalin – da fehlt mir morgens beim Aufstehen mindestens eine Stunde Schlaf. Zumal auch Kira uns frühmorgendlich das Ende ihrer Nachtschicht mitzuteilen pflegt…

Was war ich neulich früh beim Weckerklingeln froh, wieder mal eine Nacht ohne Mausalarm durchgeschlafen zu haben… Kein Kira-Gejodel, kein Merli-Mäuseruf – es war fast schon unheimlich ruhig.
Fröhlich und FAST ausgeschlafen betrat ich das Wohnzimmer. Und trat beinah auf Kira und Merli, die vor dem Bücherregal in Lauerstellung saßen. Merli mit der Nase an den Büchern – Kira abwartend ein Stück dahinter, als interessierter Beobachter mit untergeschlagenen Pfötchen.
Ich sicherte erstmal alle Türen, legte einen dicken Mausfang-Lappen parat und räumte dann eilends das Bücherregal aus… NICHTS! Aber Katzennasen lügen nicht.
Also – vor meiner morgendlichen Walkingrunde und dem Start in den Arbeitstag – noch schnell Mausefallen aus dem Keller heraufgeholt und strategisch günstig hinters Regal geschoben. Da stehen sie heute noch, leer. Hoffentlich ist die Maus hinter dem Regal nicht am Herzschlag gestorben.
Aber vielleicht erklärt sich diese Leere ja mit dem Mausgekröse, das ich einen Tag später mal wieder vom Wohnzimmerparkett kratzen musste… Seufz.

Christina

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